"aufwärts geht es immer runter"

DerHennemann
"aufwärts geht es immer runter"


- eine schräg-produktion -

Ein Mann will nach oben, nach all den erfolgreichen Jahren raus aus dem Unterhaltungsmusikghetto, seine eigenen Stücke spielen.
Er hat keine Vision, aber er hat eine Plastiktüte, er hat eine Leiter, und er hat eine Band. Die aber weiß nicht, was auf sie zukommt.
Das Publikum auch nicht.
Damit geht er auf die Bühne.
In der Plastiktüte sind Zeitungen, die, an die Gäste verteilt,
... schaun wir mal. Ebenso die ausgeteilten Schokotaler.
Und die Noten, die an die Band gehen.
Er denkt, er ist der Chef. Er weiß aber nicht, dass seine Posaunistin Schokotalersüchtig ist, dass seine Band hinter seinem Rücken tut, was sie will, manchmal auch, was er will;
wobei er nicht immer weiß, was er will. Und schon gar keine Ahnung hat, wie die Zuschauer vor und auf der Bühne reagieren werden.
Hennemann ist ein Halbleiter zwischen Bühne und Band, ein Leit(er)tragender seiner
amorphen Anarchie, Anstifter und Opfer zugleich.
Niemand weiß an so einem Abend, was tatsächlich geschehen wird.
Alles entsteht aus dem Moment heraus. In Berlin wurde „derHennemann“ frenetisch umjubelt, bei einer Firmenfeier in Groningen kam der Werkschutz. In Erfurt boykottierte die ehemalige Tubistin einen Auftritt und sah aus dem Publikum zu, wie sich die Band ohne sie
abmühte, in Ulm glitt der Ex-Posaunist beim Steppen auf der …
Aber das und mehr erfährt man. Vielleicht. Aber es ist einzigartig und auf jeden
Fall zum Schreien komisch.

Die Hennemänner-Band:

Wer es bis in die härteste Band der Welt gebracht hat, bringt es nicht mehr weiter.

Beispiel eins:

derHennemann ( … ):
Auf der Flucht vor jeder vollen Wodkaflasche gibt sich der Hennemann desillusioniert, aber hochambitioniert seinen wüsten Visionen seines Aufstiegs hin; Details s.o.

Beispiel zwei:

Melf Holmer (Trompete):
Der klassisch ausgebildete und sensible Künstler aus Helsinki ist seit vielen Jahren bei den Hennemännern tätig; sicher vor der Ausländerbehörde, ein schönes Beispiel für gelungene Integration(«Du schön spielen und ich nix, nix Polizei!»)

Beispiel drei:

Martin Behrendt (Tenorsax):
Aus Angst, von seinen Blues-Brothers- Revivalband-Kollegen auf Abwegen entdeckt zu werden, tritt Behrendt nur noch mit Sonnenbrille und Hut auf.
Diese Tarnung ermöglicht ihm zudem orts- und zeitgleiche polygame Beziehungen zu führen.

Beispiel vier:

Inga Kjer (Posaune):
Seit sie, allein, verzweifelt und auf der Flucht vor ihrem brutalen Ehemann, am Hamburger Hauptbahnhof den Hennemann ansprach, arbeitet die gelernte Außenhandelskauffrau das ihr
gewährte Darlehen in Schokotalern ab!

<>Beispiel fünf:


Christoph Schweizer (Tuba):
In New York ein echter Jazzstar, hat sich der asketische Exilschweizer der hohen Anforderungen des Modern Jazz wegen zum niederen Priester weihen lassen
und windet sich seither vor dem Hennemann Tuba spielend im Staub.

Beispiel sechs:

Frank Arif Arff (kleine Trommel):
Weil der Schlagzeuger allein erziehende Mütter nicht mehr dazu bewegen konnte ihn finanziell zu unterstützen,  bot ihm der herzensgute Hennemann einen Job an. Diesen nimmt Arff dank wechselnder Eingebungen und Gurus mittlerweile seit über 10 Jahren wahr.

Beispiel sieben:

Jochen Topp (Perkussion):
Nach einem 2.000,– Euro teuren Motivationsworkshop („Wir trommeln uns zusammen frei!“), kündigte der Verkaufsleiter bei seiner Firma, verließ Frau, zwei Kinder und eine Reihenhaushälfte in Neu-Wulmstorff, um sich seitdem der Suche nach dem archimedischen Punkt im Rhythmus zu widmen.

Beispiel acht:

Kai Voigtländer (Bass-Trommel):
Quasi taub, dreiviertel blind und durch seinen dominanten Vater zum Gehorsam erzogen, macht Kai einfach nach, was die andern vor machen. Dazu glaubt er immer noch, dass er bei der Freiwilligen-Feuerwehr-Kapelle von Tiefenbach/Breisgau spielt.



die presse

„… derHennemann – das ist keine normale Kapelle, sondern
ein Ereignis.“
Hanauer Zeitung

„… anstatt bloss auf der Brassbandwelle mitzutreiben,
marschiert dies groovende Blech mit Klanggewalt ungeniert
durchs Unterholz der Comedy, Tanz und Theaterelemente.“
Berliner Zeitung

„derHennemann schaukelte die Emotionen hoch und höher
… schließlich war die Stimumng auf dem Siedepunkt und da
nahmen die 700 eine Unterbrechung nur ungern hin.“
Braunschweiger Nachrichten

„… eine musikalische Explosion löste derHennemann
aus. Kaum jemand konnte bei den Rhythmen die Füße
ruhig halten.“
Der Pfälzische Merkur

„… die Zuschauer entließen die Musikcomedytruppe
derHennemann erst nach mehreren Zugaben.“
Hannoversche Allgemeine

„Die deutsche Musik-Comedy-Truppe derHennemann sorgte
für Heiterkeit pur bei den 500 Zuschauern.“
Rheinische Zeitung

„Mit einem Mix aus Klamauk, Ironie und Furiosität hat
derHennemann das Publikum sofort erobert.“
Lauenburger Anzeiger

<>„Bei allem Klamauk: gut hingehört hieß es trotzdem.
Musikalisch hatte das mobile Blödelkommando sehr viel zu
bieten.“
Wolfsburger Allgemeine Zeitung





eine produktion von

thomas hennemann
schräg: die musik- und theatercompany.
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